Vitamin B12-Mangel

Vitamin B12 (B12; auch bekannt als Cobalamin) ist ein B-Vitamin, das eine wichtige Rolle im Zellstoffwechsel spielt, insbesondere bei der DNA-Synthese, Methylierung und dem mitochondrialen Stoffwechsel. Klinischer B12-Mangel mit klassischen hämatologischen und neurologischen Manifestationen ist relativ selten. Allerdings betrifft der subklinische Mangel je nach Definition zwischen 2,5% und 26% der Allgemeinbevölkerung, obwohl die klinische Relevanz unklar ist. B12-Mangel kann Menschen jeden Alters betreffen, vor allem aber ältere Menschen. Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Frauen im gebärfähigen Alter sind ebenfalls einem hohen Mangelrisiko in Bevölkerungsgruppen ausgesetzt, in denen die Aufnahme von B12-haltigen tierischen Lebensmitteln eingeschränkt ist.

Der Mangel wird entweder durch unzureichende Aufnahme, unzureichende Bioverfügbarkeit oder Malabsorption verursacht. Eine Störung des B12-Transports im Blut oder eine gestörte zelluläre Aufnahme oder der Stoffwechsel verursachen einen intrazellulären Mangel. Diagnostische Biomarker für den B12-Status beinhalten einen verminderten Gehalt an zirkulierendem B12 insgesamt und an Transcobalamin gebundenem B12 sowie einen abnormal erhöhten Gehalt an Homocystein und Methylmalonsäure. Die genauen Grenzwerte für die Klassifizierung des klinischen und subklinischen Mangels bleiben jedoch umstritten. Das Management hängt von der Supplementierung mit B12 ab, entweder über hochdosierte orale Wege oder über parenterale Verabreichung, man muss auf jeden Fall Vitamin B12 kaufen. Dieser Primer beschreibt das aktuelle Wissen um den B12-Mangel und zeigt Verbesserungen in den Diagnosemethoden sowie wechselnde Konzepte über die Prävalenz, Ursachen und Erscheinungsformen des B12-Mangels.